Du setzt dich an deinen Roman. Eigentlich wolltest du heute richtig weit kommen. Und dann passiert… nichts.
Du liest den letzten Absatz nochmal. Änderst einen Satz. Dann noch einen. Und noch einen. Und plötzlich wirkt alles falsch. Holprig. Nicht gut genug.
Also machst du erstmal etwas anderes. Nur kurz. Und ehe du dich versiehst, ist der Tag vorbei – und dein Manuskript noch genau da, wo es vorher war.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Und vor allem: Du machst nichts falsch.
Aber vielleicht versuchst du gerade, ein Problem alleine zu lösen, das sich viel leichter im Austausch klärt.
Wo verlierst du aktuell beim Romanschreiben deine Nerven?
Aus eigener Erfahrung kenne ich die Hürden, vor denen AutorInnen immer mal wieder stehen:
- „Ich lese meinen Text und denke: Das ist alles Mist.“
- „Meine Protagonistin bleibt irgendwie flach…“
- „Ich habe mich komplett im Plot verrannt.“
- …
Manchmal hilft atmen, einen Spaziergang machen, Abstand gewinnen.
Aber manchmal weichst weichst du dem Problem ziemlich gekonnt aus – und redest dir dabei auch noch ein, dass das gerade total sinnvoll ist. Etwa, wenn man auf einmal den Drang verspürt, die Fenster zu putzen. Oder sich in der Recherche verliert. Oder …
Das ist kein Problem, so lange du dich wieder einfängst: Du hast alle Fenster geputzt, und anstatt jetzt auch noch die Bettwäsche zu wechseln, setzt du dich wieder an dein Manuskript und weiter geht’s.
Nervig wird es, wenn du von einer Ablenkung zur nächsten springst, nebenbei ein schlechtes Gewissen entwickelst und dich schließlich überhaupt nicht mehr dazu aufraffen kannst, weiterzuschreiben.
Und genau hier wird’s kritisch. Denn ab diesem Punkt passiert etwas, das viele Autorinnen unterschätzen:
- du brauchst plötzlich ewig für Szenen, die dir früher leicht gefallen sind
- du lässt dich leicht ablenken und musst dich immer wieder neu hineindenken
- du findest auf einmal viele Aufgaben, die dir wichtiger erscheinen als dein Schreiben
- du hälst deine Schreibzeiten nicht mehr ein
- du hinterfragst plötzlich jede einzelne Szene
- du hast immer öfter einfach keine Lust mehr, dein Dokument überhaupt zu öffnen
- …
Und dann sitzt du endlich doch mal wieder vor deinem Roman-Manuskript – und nichts passiert … Der Cursor blinzelt dich an, die Ideen bleiben aus.
Warum man alleine oft nicht weiterkommt
Ganz ehrlich: Schreibblockaden haben klare Ursachen. Und wenn du dir diesen bewusst bist, kannst du etwas dagegen tun. Ich schreibe selber auch und bin auch hin und wieder blockiert. Daher kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen, wie es dazu kommt und wie es sich anfühlt.
Hier sind einige Ursachen – und wie du Schreibblockaden mit einem Plausch unschädlich machen kannst:
- Perfektionismus lauert: Du willst den ersten Satz perfekt haben, kritisierst jede Zeile und landest im Endlos-Loop aus ‚Noch nicht gut genug‘. Alleine drehst du dich damit oft im Kreis – weil du gar nicht mehr unterscheiden kannst, was wirklich verbessert werden muss und was einfach dein innerer Kritiker ist. Genau hier hilft ein Blick von außen.
- Angst vor Kritik oder Ablehnung: Was, wenn die Leserinnen enttäuscht sind? Oder dein Plot doch nicht funktioniert? Diese Furcht lähmt. Ohne einen ehrlichen, wohlwollenden Blick von außen wächst diese Angst oft still weiter – bis sie dich komplett ausbremst.
- Keine Struktur, kein Flow: Recherche und Figuren sind da, aber der Einstieg? Fehlanzeige. Ohne klare Gliederung verlierst du dich im Chaos – ein Plausch macht den roten Faden sichtbar.
- Stress und Ablenkungen: Deadlines, Alltag, Social Media – alles raubt Energie. Alleine kämpfst du gegen den inneren Schweinehund, statt dich zu fokussieren.
- Emotionale Distanz: Dein Projekt fühlt sich plötzlich fremd an, die Leidenschaft schwindet. Das ist normal, aber ohne Austausch findest du den emotionalen Anker nicht wieder.
Diese Blockaden sind universal – und sie lösen sich selten von allein. Und genau das ist der Punkt, an dem viele viel zu lange feststecken.
Zurück in den Schreibflow – mit meinem AutorInnen-Plausch
Meine Schreibberatung-Einheiten wollen dich mit Leichtigkeit und Struktur unterstützen. Sie sind dafür da, deine Blockaden aufzulösen:
- Perfektionismus wird zum Booster: Statt „nicht gut genug“ gibt es plötzlich ein klares „das reicht für jetzt“. Du schreibst den ersten Satz gemeinsam mit mir – und merkst, wie sich der Knoten löst.
- Angst vor Kritik schmilzt: Ich gebe dir ein konkretes, konstruktives Feedback (kein Lobhudelei!), das dir zeigt, was schon funktioniert – und wo du gezielt nachschärfen kannst.
- Chaos wird zu klarem Plan: Wir bringen in wenigen Minuten Ordnung rein – mit einer einfachen Struktur, an der du dich sofort entlanghangeln kannst.
- Stress und Ablenkungen verpuffen: Wir legen gemeinsam fest, was heute wirklich zählt (z. B. nur Szene 3) – und plötzlich fühlt sich Schreiben wieder machbar an.
- Emotionale Distanz wird zur Leidenschaft: Wir finden wieder heraus, warum dir diese Geschichte überhaupt wichtig ist – und genau da kommt die Lust aufs Schreiben zurück.
Warum ein Plausch mit mir effektiver ist als ein Chat mit der KI
KI gibt dir oft schnelle Tipps – zum Beispiel „Mach eine Gliederung!“. Das kann helfen.Aber KI spürt nicht, wo du gerade wirklich festhängst – ob es die Angst vorm Ende ist, Zweifel an deiner Hauptfigur oder dieses diffuse Gefühl von „Irgendwas stimmt hier nicht“. Als erfahrene Lektorin höre ich dir zu, frage nach Nuancen und passe Lösungen genau auf dich an.
- Empathie statt Algorithmus: Ich höre nicht nur, was du sagst – sondern auch, was du zwischen den Zeilen meinst. Das löst Blockaden, wo KI patzt.
- Intuitive Nuancen: Während KI oft beim Offensichtlichen bleibt, sehe ich die kleinen Dinge: wo eine Szene kippt, wo Spannung fehlt oder wo deine Figur noch nicht ganz greifbar ist.
- Echter Austausch: Kein Chat-Protokoll – wir plaudern live, motivieren uns gegenseitig, und du fühlst dich verstanden, nicht analysiert.
Kurz: KI liefert Vorschläge. Ich sorge dafür, dass du wieder ins Tun kommst.
Ein Blick in die Praxis: Kirsten Harder und ihre Cosy Crime-Reihe „Mit Schirm, Schaf & Patrone“
Ein Plausch, der zu einer 6-teiligen Cozy-Crime-Reihe führte – und zu diesem wundervollen Feedback:
Manchmal reicht ein einziges Gespräch, um das eigene Leben – und Schreibpensum – grundlegend zu verändern. Mit einigen „harmlos“ klingenden Fragen hat Bettina mich unterstützt, wie von selbst aus einer losen Idee und ein paar enthusiastisch hingekritzelten Notizen eine sechsteilige Reihe zu entwickeln, die dann auch gleich bei einem großen Verlag landete. Mit scharfem Blick, treffsicherem Feedback und einer beneidenswerten Geduld hat sie meine Texte immer wieder auf das nächste Level gehoben – ohne dabei meine Stimme zu verändern. Sie weiß haargenau, wann ein Plot-Twist brillant ist und wann einfach nur verwirrend. Und sie erklärt den Unterschied so charmant, dass man fast froh ist, ihn gemacht zu haben 🙂
Kurz gesagt: Wer eine Lektorin sucht, die mitdenkt, mitlacht und notfalls auch mal sanft auf die Bremse tritt, hat mit ihr das große Los gezogen.

Fazit: Mein AutorInnenPlausch macht dir das Schreiben wieder leicht
Vielleicht hast du dich an der einen oder anderen Stelle wiedererkannt: dieses Gefühl, festzustecken. Dich im Kreis zu drehen. Nicht mehr so richtig an deinen eigenen Text zu glauben.
Und vielleicht hast du auch gemerkt: Alleine kommst du da gerade nicht so leicht raus.
Die gute Nachricht? Das musst du auch nicht.
In meinem AutorInnen-Plausch schauen wir gemeinsam auf genau die Stelle, an der du gerade hängst.
Ohne Druck. Ohne Fachchinesisch. Dafür mit einem klaren Blick von außen, ehrlichem Feedback und dem Ziel, dass du danach wieder ins Schreiben kommst.
Nicht irgendwann – sondern direkt im Anschluss.
Du gehst nicht mit zehn neuen Fragezeichen aus unserem Gespräch – sondern mit Klarheit, einem nächsten konkreten Schritt und dem Gefühl: Okay, ich weiß wieder, wie es weitergeht.
Wenn du also gerade merkst, dass du dich festgefahren hast, dann ist das kein Zeichen dafür, dass du es nicht kannst.
Sondern einfach ein Punkt, an dem ein Blick von außen den Unterschied macht.
👉 Schreib mir einfach. Wir schauen gemeinsam, wie ich dich am besten unterstützen kann.
Ich freue mich darauf, von deinem Projekt zu hören. Kontaktiere mich und wir probieren aus, ob du die Chemie zwischen uns stimmt. Danach entscheidest du ganz in Ruhe, ob wir gemeinsam weiterarbeiten.
